Kostenlose PR für Gründer: StartupBrett Highlights 2015



Über 600 vorgestellte Start-ups aus rund 300 Städten in drei Ländern: Darauf blickte Lukas Herbst, Gründer des StartupBretts bereits im Oktober zurück. Da wurde das „schwarze Brett für die Start-up-Szene“ nämlich ein Jahr alt. Mittlerweile sind die Zahlen noch einmal deutlich gestiegen. Wir blicken gemeinsam mit Lukas auf das vergangene Start-up-Jahr zurück und stellen die Highlights der auf dem StartupBrett vorgestellten Unternehmen vor.

Bekannter werden – das ist wohl ein Ziel, das alle Start-ups gemeinsam haben. Doch wo fängt man an? Wie durchblickt man die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit? Was bringt einen wirklich weiter? Diese Fragen stellte sich Lukas Herbst nicht nur bei seinem eigenen Start-up, sondern auch im Austausch mit anderen Unternehmern entpuppte sich das Thema als eine verbreitete Anfangshürde. 2014 rief er aus diesem Grund dann das StartupBrett ins Leben.

Dort können Existenzgründer sich seither kostenlos eintragen und alle wichtigen Informationen wie Gründungsjahr, Beschreibung des Unternehmens, ein Video oder diverse Links hinterlassen. Diese Profile veröffentlicht das StartupBrett dann auf der Website, verbreitet sie aber auch über die sozialen Medien. Mehrere Tausend Fans bzw. Follower, die sich für Start-ups interessieren, sowie Multiplikatoren, Medien und wichtige Personen aus der Gründerwelt können so erreicht werden. Mittlerweile sind knapp 800 von etwa 5.000 in Deutschland geschätzten Start-ups auf dem StartupBrett registriert.

Alle vier Wochen wird außerdem das Start-up des Monats bestimmt. Dieses wird auf Basis verschiedener Kennzahlen, wie den Zugriffen auf das StartupBrett-Profil, den Social Media-Profilbesuchen oder anhand von Videoklicks ermittelt. Die Start-ups Mokey, Paletten Style und AO Businessessentials sind drei der bisher elf beliebtesten StartupBrett-Unternehmen im Jahr 2015. Wir stellen die Unternehmen vor.

Start-up des Monats Juni: Mokey

Mokey steht für „more than a key“ und soll das Klimpern des dicken Schlüsselbundes, der nicht in die Hosentasche passt, oder, den man im Rucksack nicht mehr findet, überflüssig machen. Wie das genau funktioniert, zeigt das Video. Gebaut werden die Mokeys „Made in Germany“ mit höchstem Qualitätsanspruch und in regionaler Zusammenarbeit mit einer Behindertenwerkstätte in Baden-Württemberg.

Start-up des Monats August: Paletten Style

Auf dem täglichen Weg zur Hochschule kam die Idee, die scheinbar nutzlosen Euro-Paletten am Wegesrand für das eigene Business zu nutzen. So kann zum einen neues Holz gespart und zugleich etwas Kreatives umgesetzt werden. Egal ob für Innen oder Außen, angefangen beim Bett über ein Weinregal oder eine Bar für den Garten haben die Gründer Sascha und Sven Sturm mit ihrem Frankfurter Start-up Paletten Style schon zahlreiche exklusive Möbelstücke gebaut.

Paletten Style
Bett, Regal oder eine ganze Bar: Paletten Style baut Paletten zu Möbelstücken um. (Foto: Paletten Style)

Start-up des Monats November: AO Businessessentials

AO Businessessentials ist ein kleines Designlabel aus München, das sich auf Accessoires spezialisiert hat, die im Büro, auf Reisen oder im Studium benötigt werden und personalisiert werden können. Dazu zählen beispielsweise Laptoptaschen, Smartphone-Cover oder Visitenkarten-Etuis. Alle Produkte laufen unter dem Motto: „minimalistisch, modern und handgemacht“.

AO-Businessentials
Minimalistisch und doch elegant, so sollen die Office-Produkte des Münchner Start-ups sein. (Foto: AO-Businessentials)

Mit der Auszeichnung Start-up des Monats können diese drei Unternehmen also positiv auf das Jahr zurückblicken. Aber auch beim StartupBrett selbst hat sich 2015 einiges getan.

Für-Gründer.de: Hallo Lukas, welche Meilensteine habt ihr mit dem StartupBrett 2015 erreicht was hat sich verändert und woran arbeitet ihr gerade?

Lukas Herbst, StartupBrett: Seit Juli konnten wir unsere Besucherzahlen kontinuierlich steigern und haben bereits fast 800 Start-ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt. Am 21. Oktober haben wir unser einjähriges Jubiläum gefeiert und dabei ein kleines, aber wichtiges Redesign vorgenommen.

Matthias und Daniel, die uns über einen längeren Zeitraum in ihrer Freizeit unterstützt haben, konzentrieren sich nun auf ihre eigenen Projekte. Derzeit ist StartupBrett sozusagen ein Familien-Start-up geworden. Meine Frau Ann-Kathrin und ich geben jetzt aber um so mehr Gas. Wir bauen seither zusätzlich die Werbemöglichkeiten auf dem StartupBrett aus und lassen damit andere von unserem Wachstum profitieren.

StartupBrett
Lukas Herbst ist der Gründer des StartupBretts. (Foto: StartupBrett)

Für-Gründer.de: Wenn du auf das Jahr zurückblickst, was war dein persönliches Highlight in Sachen Start-ups?

Lukas Herbst, StartupBrett: Pah! Das ist mal eine schwere Frage. Ich sehe täglich, wie sich die Start-ups verändern, entwickeln und auch manchmal scheitern. Es ist für mich aber besonders schön zu sehen, wie sich Start-ups, die wir von Anfang an begleiten, positiv entwickeln. Mittlerweile sind einige von den Start-ups richtig im Unternehmertum angekommen. Schön zu sehen, dass wir einen kleinen Beitrag dazu leisten konnten.

Für-Gründer.de: Was wünschst du dir für die Start-up-Welt im Jahr 2016?

Lukas Herbst, StartupBrett: Ich finde, es hat sich schon einiges bewegt in der Start-up-Welt. Die Angebote für Start-ups werden immer zahlreicher. Gründer haben nun mehr Möglichkeiten denn je zuvor.

Für das Jahr 2016 wünsche ich mir, das wir das noch ausbauen und uns alle darauf fokussieren, wie wir den Start-ups nachhaltig helfen können – auch abseits von Berlin, Frankfurt und München. Von der Politik und den Großkonzernen wünsche ich mir Aktionen, die uns alle jubeln lassen, anstatt Diskussionen anzutreiben, die keiner braucht.

Zudem wünsche ich mir von den Gründern, dass sie die Angebote nutzen, die ihnen geboten werden. Ein Gründer, der gut informiert ist, seine Ziele konsequent verfolgt und dabei Hilfe und Feedback annimmt, wird sich wundern, was alles möglich ist.

Für-Gründer.de: Vielen Dank für den Einblick und weiterhin viel Erfolg.

Mehr über soziale Medien erfahren Sie auf Für-Gründer.de. Dort haben wir auch andere wichtige Gründerportale für Sie zusammengestellt, die Gründer unbedingt kennen sollten. Wenn Sie sich für weitere PR-Maßnahmen interessieren, sollten Sie hier weiterlesen. Da erfahren Sie auch, welche Start-ups das Stilmittel Storytelling besonders erfolgreich für ihr Produkt eingesetzt haben.