Mit responsive Webdesign für die Zukunft wappnen!



Die mobile Nutzung von Webseiten nimmt kontinuierlich zu. Dies stellt auch neue Anforderungen an das Design und die Usability der Webauftritte. Wir haben mit Dirk Platzek von der Webagentur Wunschfeld Design darüber gesprochen, wie relevant das Thema responsive Webdesign für Gründer ist und wo die Knackpunkte für eine effiziente Webstrategie liegen.

Für-Gründer.de: Hallo Herr Platzek! Als Webagentur stellen Sie insbesondere das Thema responsive Webdesign in den Vordergrund. Was genau verbirgt sich hinter diesem Trend und warum ist responsive Webdesign Ihrer Meinung nach so wichtig?

Dirk Platzek von Wunschfeld Design: Viele unserer Kunden haben ein Problem: Zwar hat jeder von ihnen eine Website, doch auf mobilen Endgeräten werden die Inhalte einfach nur auf die Größe der kleinen Bildschirme herunterskaliert. Darunter leidet das Nutzererlebnis enorm und bei einer mobilen Webnutzung von 50 % aller Deutschen und der damit verbundenen Erwartungshaltung, sind dann auch viele Besucher sofort weg.

Mit responsive Webdesign sind wir in der Lage, Websites so flexibel zu konzipieren, dass sich die Inhalte auf allen Bildschirmgrößen – PCs, Tablets, Smartphones und was da sonst noch kommt – optimal anpassen. Auf Touchscreens ist die Oberfläche dann für die Größe unserer Finger optimiert und gut bedienbar, so wie wir es heutzutage z.B. von Apps gewöhnt sind. Auf dem Desktop hingegen nimmt sich eine Website die volle Breite – auch auf sehr großen Bildschirmen. Das Design ist also eher flüssig als starr.

Responsive Webdesign ist ein zukunftssicherer Trend, den Google selbst übrigens aus Gesichtspunkten der Search Engine Optimization empfiehlt.

Dirk Platzek sieht responsive Webdesign als zentrales Thema vieler Unternehmen in der Zukunft.
Dirk Platzek sieht responsive Webdesign als zentrales Thema vieler Unternehmen in der Zukunft.

Für-Gründer.de: Welche Internetseiten sollten besonderen Wert auf das Thema legen, sprich: Ist responsive Webdesign auch für den Friseur um die Ecke zu empfehlen?

Dirk Platzek von Wunschfeld Design: Absolut! Denn es ist heutzutage unmöglich im Vorfeld festzustellen, auf welchem Endgerät ein Kunde den Erstkontakt zu einem Geschäft hat. Durchschnittlich werden in Deutschland mehr als zwei internetfähige Endgeräte pro Person fast täglich genutzt.

  • Wie also erlebt ein Kunde eine Website, wenn er lieber mit dem Smartphone auf der Couch zuhause surft?
  • Wie wirkt die Site, wenn ich unterwegs schnell noch die Adresse suche?

Die Entscheidung für oder gegen ein Angebot wird innerhalb von Sekunden getroffen und basiert auf diesem ersten Eindruck.

Übrigens, unsere erste responsive Website überhaupt war für einen Friseursalon, der seine Nutzerzahlen um 50% steigern konnte – mit einem sehr hohen Anteil an wiederkehrenden Nutzern.

Für-Gründer.de: Wie sieht es denn da mit den Kosten aus? Wie groß ist der Preisunterschied von einer responsive zu einer „normalen“ Website?

Dirk Platzek von Wunschfeld Design: Will ein Kunde seine Inhalte mobil anbieten, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Entweder kommt responsive Webdesign zum Einsatz
  • Es wird neben einer „normalen“ Webseite noch eigens eine Mobilversion konzipiert und entwickelt

Im direkten Vergleich ist responsive Webdesign auf jeden Fall günstiger, weil nur eine Website für alle Geräte entwickelt werden muss, anstatt Sonderlösungen für bestimmte Geräte zu schaffen. Außerdem pflegt man die Inhalte nur einmal statt mehrfach. Das spart in der Zukunft ebenfalls Kosten.

Für die Konzeption und Umsetzung einer responsiven Website müssen unsere Kunden ca. den anderthalbfachen Satz gegenüber einer reinen Desktop-Site einplanen.

Für-Gründer.de: Braucht eigentlich wirklich jeder Gründer eine Website? Für welche Gründer ist eine eigene Website ein „must“?

Dirk Platzek von Wunschfeld Design: Wenn wir heutzutage etwas suchen, oder etwas nicht wissen, konsultieren viele von uns sofort das Internet. Und manchmal mit Fragen wie: wo ist in meinem Umkreis der nächste Gemüsehändler – also kein „typischer“ Kandidat für eine Website. Wenn man nicht gefunden wird, dann wird es schwierig zu bestehen.

Ich würde aber sagen, dass es für jeden Gründer auf den digitalen Mix – Website, Maps, Social Media-Kanäle, Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung – ankommt. Eine Website nimmt dabei eine mehr oder weniger zentrale Rolle ein. Diesen Mix genau abzustimmen, ist eine unserer Beratungsleistungen.

Für-Gründer.de: …und wie können Gründer nach der Erstellung der Website beurteilen, ob die Seite auch wirklich „gut“ ist?

Dirk Platzek von Wunschfeld Design: Die Qualität einer Website muss von mehreren Blickwinkeln beleuchtet werden. Technisch sollte die Website robust sein und in den gängigen Haupt-Browsern –Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari– funktionieren. Wie weit die Technik rückwärtskompatibel mit alten Browserversionen sein muss, hat etwas mit den Zielgruppen unserer Kunden zu tun und muss vor der Erstellung der Site geklärt werden.

Wir bieten unseren Kunden regelmäßige Auswertungen mit Google Analytics. Das gibt ganz hervorragenden Aufschluss über Nutzerverhalten, demografische Merkmale, ob die Seite gut genutzt wird usw. Mit diesem Einblick lässt sich das Angebot immer optimal an die Bedürfnisse der Zielgruppen anpassen. Die Website muss für Suchmaschinen optimiert sein. Es müssen eine ganze Reihe an Maßnahmen berücksichtigt werden, sonst verschlechtert sich die Platzierung in den Suchergebnissen.

Da jedes Unternehmen einzigartig ist, sollte das auch visuell durch Erscheinungsbild und die Gestaltung unterstützt werden. Wir sehen viele Websites, die mit Baukastensystemen umgesetzt werden, die dann leider auch so aussehen und das Unternehmen nicht optimal unterstützen, weil sie zum Beispiel keinerlei Wiedererkennungswert liefern. Ob online oder offline: Es ist wichtig auf sein „Äußeres“ zu achten.

Zum Design gehört auch das Interaktionsdesign, also wie der Nutzer durch die Website geführt wird.

  • Findet er, wonach er sucht?
  • Versteht er, was er als Nächstes zu tun hat?

Das ist vor allem bei Sites entscheidend, bei denen es um Conversion geht. Die lässt sich messen.

Wir fragen unsere Kunden oft, was für Feedback sie zur Website bekommen. Nichts ist wertvoller als das Feedback von echten Nutzern.

 „Gründer von heute sind der Mittelstand von morgen."
Nadine Dannert und Dirk Platzek bei der Arbeit

Für-Gründer.de: Welche 5 Web-Tipps möchten Sie zukünftigen Gründern ans Herz legen?

Dirk Platzek von Wunschfeld Design:

1. Eine Maßnahme nach der anderen angehen, aber mit Strategie.

2. In gutes Design investieren, weil es gerade in Zukunft ein immer wichtigeres Differenzierungsmerkmal darstellt.

3. Nicht von sich auf andere schließen und darauf achten, wie der Nutzer denkt, was er braucht und wonach er sucht. Das ist besonders wichtig bei erklärungsbedürftigen Angeboten. Häufig wird die Fachsprache gesprochen und nicht die des Nutzers.

4. Gründer müssen sich bewusst machen, dass alle digitalen Maßnahmen kontinuierliche Pflege und Aufmerksamkeit benötigen, um auf Dauer erfolgreich zu sein.

5. Auch im Web gilt: Einfach ist besser als zu viel und kompliziert. Allerdings ist „einfach“ auch eine Kunst. Deshalb kommen dann häufig Agenturen wie unsere ins Spiel, die mit frischem Blick von außen Lösungen auf den Punkt bringen.

Für-Gründer.de: Und zum Schluss noch ganz praktisch – wie können Sie mit Ihrer Agentur Wunschfeld Gründer und Start-ups im Detail unterstützen?

Dirk Platzek von Wunschfeld Design: Wir sind ja selbst Gründer und einige von uns werden der Mittelstand von morgen sein. Wir sehen unseren Einsatz für Gründer auch als Investition. Wir kommen ihnen preislich entgegen und besprechen, wie sie ihr Budget am besten einsetzen und mit welcher Strategie sie ihr Unternehmen online platzieren können.

Für-Gründer.de: Herr Platzek, herzlichen Dank für Ihre Tipps und das spannende Interview!

Fuer-Gruender.de SiegelDie Agentur Wunschfeld Design ist Mitglied im Dienstleister- und Beraternetzwerk von Für-Gründer.de. Erfahren Sie mehr über das Angebot der Agentur im ausführlichen Profil.

 

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