Mit Ideen zu Big Data IKT Innovativ Sonderpreis gewinnen



Auf der ersten Seite erfahren Sie mehr über den Mehrwert schaffenden Prozess von Big Data zu Smart Data und lernen die Chancen und Schwierigkeiten im Umgang mit intelligenter Auswertung großer Datenmengen kennen.

Für-Gründer.de: Wie genau nutzen Ihre Unternehmen Big Data-Analysen in Kundenprojekten?

Christian Schulmeyer von Empolis: Basierend auf hochskalierenden Systemen zur Wissensverarbeitung und -anreicherung hat Empolis beispielsweise eine Lösung im Verwaltungsbereich geschaffen, mit deren Hilfe Entscheidungen und Maßnahmen auf Basis umfassender, hochaktueller Informationen nahezu in Echtzeit getroffen werden. Empolis-Software unterstützt hier neben der eigentlichen Recherche auch komplexe Geschäftsprozesse zur Weitergabe und Beurteilung relevanter Inhalte. Die Bewältigung der Herausforderungen von Big Data wird u.a. durch ein komplexes Zugriffsrechtemanagement realisiert.

Christian Wirth von T-Systems: Bei uns läuft derzeit schon vieles rund um den Themenschwerpunkt Verkehr. Für den Hamburger Hafen optimieren wir etwa den LKW-Verkehr im Containerhafen durch Kombination von Echtzeit-Verkehrsdaten und „maßgeschneiderter“ Info-Vermittlung via Geofencing, also abhängig von der jeweiligen Position des Fahrzeugs. In einem anderen Projekt beschäftigen wir uns mit der vorausschauenden Instandhaltung von Bremsscheiben und haben für einen Automobilhersteller 2,3 Terabyte Fahrzeug-Diagnosedaten aggregiert und analysiert. Die Kunden erhalten dank der Datenanalyse ein weiteres Plus an Fahrsicherheit.

Christian Wirth T-Systems
Christian Wirth ist seit 2012 Vice President für Business Intelligence und Big Data bei T-Systems und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT-Branche.

Für-Gründer.de: Mit welchen Ideen können sich Gründer für Ihren Sonderpreis bewerben?

Christian Schulmeyer von Empolis: Gesucht werden Gründungsvorhaben, die die Potenziale von Big Data für die Wirtschaft aufgreifen und konkrete Fragestellungen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion, Finanz- und Risiko-Controlling, Marketing, Vertrieb oder Service beantworten.

Der Sonderpreis ist bei uns offen für alle entsprechenden IT-Dienstleistungen, wie Software-as-a-Service oder andere webbasierte Geschäftsmodelle, die die Analyse von Big Data in den Vordergrund stellen.

Christian Wirth von T-Systems: Als Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom interessieren uns natürlich Ideen, die auch im Umfeld unserer Geschäftskunden einen Mehrwert bringen können. Insbesondere Ansätze für die Branchen Logistik, Medizin, Handel, Fertigung wären reizvoll.

Für-Gründer.de: Ihre Unternehmen sind seit langer Zeit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik etabliert – T-Systems ist in Deutschland Marktführer im IKT-Bereich für Großkunden, Empolis zählt unter anderem als einziges deutsches Unternehmen zu den „100 Top Companies in the Digital Content Industry“ – warum engagieren Sie sich für die Gründung von Nachwuchsfirmen?

Christian Wirth von T-Systems: Der Deutschen Telekom geht es bei der Förderung junger Unternehmen darum, Innovationen und Chancen frühzeitig zu erkennen. Wir suchen neue Ideen für Telekommunikations- und Internetdienste sowie digitale Medien. Mit unserem Förderzentrum hub:raum haben wir sogar einen eigenen Inkubator für Start-ups.

Christian Schulmeyer von Empolis: Neugründungen von Nachwuchsfirmen sehen wir als eine wichtige Triebfeder für Innovationen an, die für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland existenziell wichtig sind. Gerade junge Unternehmen haben oft andere Ansätze, denken auch mal abseits der etablierten Bahnen und befruchten damit die gesamte Branche. Insofern darf man die Bedeutung von Neugründungen keineswegs unterschätzen – gerade in so einem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld wie „Big Data“.

Für-Gründer.de: Warum sollten junge Gründer im IKT-Bereich den Schritt in die Selbstständigkeit wagen?

Christian Schulmeyer von Empolis: Der IKT-Bereich ist nach wie vor eine Branche mit sehr großem Potenzial. Hier entstehen Innovationen am laufenden Band.

Was heute „State of the Art“ ist, kann morgen schon überholt sein. Vor allem jungen Unternehmen bieten sich hier große Chancen, wenn sie innovativ sind.

Christian Wirth von T-Systems: Ja, gerade im Feld Big Data sind wir da aktuell in einer spannenden Phase. Die Möglichkeiten, die wir uns von diesen Technologien erhoffen, elektrisieren viele. Hier bieten sich jetzt die besten Voraussetzungen für Gründer, Unterstützung für interessante Big Data-basierte Geschäftsideen zu finden.

Für-Gründer.de: Was sollten Gründungswillige Ihrer Meinung nach bei der Umsetzung ihrer Ideen besonders berücksichtigen?

Christian Wirth von T-Systems: Wichtig ist immer der Praxisbezug. Technisch machbar ist vieles, nur muss es auch für viele einen Nutzen bieten.

Christian Schulmeyer von Empolis: Das stimmt, eigentlich ist hier wie in jeder anderen Branche: der Kunde entscheidend. Es bringt wenig, nette Features zu entwickeln, wenn am Markt kein konkreter Bedarf vorhanden ist. Daher dürfen Gründungswillige neben aller spannender Forschungsarbeit niemals diejenigen vergessen, die dies letztlich bezahlen sollen.

Für-Gründer.de: Vielen Dank für das Gespräch.

Bewerbungsschluss für die aktuelle Wettbewerbsrunde beim Gründerwettbewerb IKT Innovativ ist der 30. November 2013: jetzt bewerben.

  • Kontakt zum Ansprechpartner für Teilnehmer
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
    Projektdurchführung im Auftrag des BMWi
    Steinplatz 1, 10623 Berlin
    Telefon: 030.31 00 78 12 3
    E-Mail: info@gruenderwettbewerb.de

Weitere Informationen zum Gründerwettbewerb IKT Innovativ sowie zu anderen Gründerwettbewerben finden Sie auf Für-Gründer.de.

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