The Hundert: Old meets New Economy – wer lernt von wem?



Immer mehr Großunternehmen setzen auf den frischen Wind aufstrebender Start-ups und lassen sich auf eine Zusammenarbeit mit ihnen ein. Dabei bringen die Pioniere der Digitalwirtschaft vielmehr, als nur frischen Wind mit. Im Gegenzug für Know-how, Netzwerkzugang und Kapital zeigen Start-ups traditionellen Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten neuer Technologien auf. Das Magazin „The Hundert“ stellt in seiner neuesten Ausgabe solche Kooperationen zwischen der alten und neuen Ökonomie vor.



Gerade ist die fünfte Ausgabe des The Hundert-Magazins erschienen. Darin vorgestellt werden die Zusammenkünfte von 50 Start-ups mit 50 etablierten Großunternehmen. Vielmehr noch wird die jeweilige Zusammenarbeit geschildert. Denn Start-ups profitieren nicht nur vom Geld und Know-how der großen Konzerne. Auch anders herum können Traditionsunternehmen noch eine Menge von den innovativen Start-ups lernen. Vier dieser Kooperationen haben wir uns herausgesucht, aber die übrigen 46 Fallstudien sind genauso interessant. Wer alle kennenlernen möchte, kann sich das PDF herunterladen oder eine Printausgabe bei uns gewinnen. Hierzu gibt es unten eine Verlosung.

MyBook trifft Ullstein Buchverlage

Bei MyBook möchte man, dass der Lesespaß nie endet. Nur leider kommt irgendwann die letzte Seite und die Geschichte ist erzählt. Am liebsten möchte man gleich in die nächste Erzählung eintauchen. Nur welches Buch kommt jetzt infrage? Ein Roman ist nicht gleich ein Roman und die „andere Nutzer sahen sich ebenfalls an“-Funktion ist auch nicht sehr zuverlässig. Auf eine persönliche Empfehlung kommt es an. Diese erhalten Leseratten von MyBook – und das nicht anhand irgendwelcher Algorithmen, sondern von echten Buchexperten. Damit die Buchvorschläge abgestimmt werden können, füllt der Leser zuerst einen Fragebogen aus und bekommt dann passende Buchempfehlungen. So wird auch das Verschenken von Büchern wieder einfacher.

  • Der „Old meets New Economy“-Deal für die Ullenstein Buchverlage: Das Start-up bringt auf digitalem Wege die persönliche Note zurück in den vom E-Commerce durch Automatisierung gebeutelten Buchhandel.
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Das Team von MyBook freut sich über die Unterstützung der Ullstein Buchverlage (Foto: The Hundert)

Home eat Home vernetzt sich mit Coca-Cola

Für die Geschäftsidee von Home eat Home braucht es eine Kühlvitrine, gefüllt mit Papiertüten, die wiederum auch gefüllt sind, und zwar mit allen notwendigen Zutaten samt Rezept für ein leckeres Gericht. Und so funktioniert’s: Online oder per Smartphone-App kann sich der Kunde durch verschiedene Gerichte klicken und auswählen, was er essen möchte. Zur Auswahl stehen Fisch-, Fleisch- und vegetarische Mahlzeiten. Daraufhin sucht man die nächstgelegene Kühlvitrine auf, die zumeist in einem Berliner Spätkauf steht. Per Scan-Code öffnet man die Vitrine, zahlt vor Ort per Klick und kann sich eine Kochtüte herausnehmen und nach Hause tragen. Dort wandert alles in den Topf, wird zubereitet und kann frisch angerichtet verzehrt werden.
  • Der „Old meets New Economy“-Deal für Coca-Cola: Bei dem Hersteller der braunen Brause ist man zwar auf alkoholfreie Getränke spezialisiert, begreift aber die Vernetzung mit dem Start-up als Inspirationsquelle für kreative, neue Herangehensweisen an Geschäftsmodelle. Mehr zu Home eat Home.
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Die Gründer von Home eat Home Fried Große-Dunker (l) und Marc Sebastian Esser sind jetzt Teil des Coca-Cola Founders Netzwerks (Foto: The Hundert)

42reports optimiert DB Station&Service

Mit der Technologie von 42reports wird bisher Unbekanntes messbar. Konkret geht es um das Problem des stationären Handels, nicht erfassen und analysieren zu können, wie viel Laufkundschaft das Ladengeschäft passiert und vor allem, wie man die Passanten in den Laden lockt und zu Kunden macht. Da es für den Online-Handel bereits viele Tools zur Analyse von Internetnutzern gibt, bediente man sich bei 42reports an dem bewährten Wissen und übertrug es auf den Offline-Handel. Mit den Analyseergebnissen können Einzelhändler ihre Marketingaktivitäten verbessern und neue Umsätze generieren. Erfasst werden die Daten produzierenden Besucherströme über WLAN-Suchsignale.

  • Der „Old meets New Economy“-Deal für die Deutsche Bahn: Mit etwa einer Million Quadratmeter Vermarktungsfläche an 5.400 Bahnhöfen in ganz Deutschland und fast 17 Millionen Kundenkontakten täglich eröffnen sich in der Zusammenarbeit mit 42reports viele Möglichkeiten, Kunden noch gezielter anzusprechen und Produkte einzuführen.
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Die Gründer Christian Wallin (l) und Michael Willumat mit Svetlana Naperstak, Projektleiterin von DB Station&Service (Foto: The Hundert)

The Hundert-Wiederholungstäter: Mister Spex arbeitet mit Optiker Bösche

Mister Spex ist mit seinem Wachstum sicherlich nicht mehr unter dem klassischen Start-up-Begriff zu verorten. Aber die zum damaligen Zeitpunkt neue Herangehensweise an den Brillenkauf zog alle in den Bann des Jungunternehmens. So ist es nicht verwunderlich, das auch The Hundert nicht umhin kam, Mister Spex erneut zu porträtieren, wenn es um die Zusammenarbeit traditioneller Unternehmen mit innovativen Start-ups geht. Denn wer seine Brille Probe tragen und anpassen lassen will oder einen Sehtest machen möchte, kann in ein stationäres Partnergeschäft gehen und sich vor Ort persönlich beraten lassen.

  • Der „Old meets New Economy“-Deal für Optiker Bösche: Durch den Online-Brillenhändler können stationäre Optiker den Vertriebskanal des Internets nutzen, ohne dass sich Nachteile für bisherige Stammkunden ergeben. Mehr über Mister Spex auf Für-Gründer.de finden Sie hier und hier.
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Dirk Graber (l) von Mister Spex mit Ronald Bösche von Optiker Bösche (Foto: The Hundert)

Verlosung: ein Printexemplar des The Hundert-Magazins gewinnen

  • Zwar kann man die neuste Ausgabe sowie die vorangegangenen The Hundert-Magazine kostenlos herunterladen, aber das hochwertige Magazin in den eigenen Händen halten zu können, verdoppelt den Lesespaß. Daher verlosen wir zehn Printausgaben von The Hundert: Old meets New Economy. Dafür genügt eine E-Mail an info@fuer-gruender.de bis zum 15. Juni mit der Betreffzeile „The Hundert-Verlosung“, in der Sie uns Namen und Adresse mitteilen. Aus allen Einsendungen ziehen wir zehn Gewinner. Viel Glück.
The Hundert Vol. 5
Eines von zehn Printausgaben des Magazins The Hundert gewinnen (Bild: The Hundert)

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