Grüne Strategien für Nachhaltigkeit im Online-Handel



Der aufgeklärte Verbraucher wird zunehmend (selbst-)kritisch, wenn es um Konsum geht. Er will nachhaltiger konsumieren und seinen CO2-Fußabdruck verkleinern. So bleibt auch dem Online-Händler nichts übrig, als ökologische Verantwortung zu übernehmen, um weiterhin ökonomische Erfolge zu feiern. Die aktuelle Internethandel-Titelstory erklärt, worauf es beim grünen E-Commerce ankommt.

Das Begriffspaar Ökonomie und Ökologie passt erstaunlich gut zusammen, weil es – gelenkt vom Verbraucher – immer stärker zusammenwächst. Der Grund dafür liegt in der stets größer werdenden Konsumentengruppe, die ihre Kaufentscheidungen gezielt aufgrund grüner Aspekte trifft. Das bedeutet, das Augenmerk liegt beispielsweise auf recycelbarer Verpackung, fair gehandelten Gütern oder tierfreundlichen Produktionsmethoden sowie auf einer kohlenstoffarmen und ressourceneffizienten Wirtschaftsweise.

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass Online-Händler ihren Onlineshop direkt vom Netz ziehen müssen, nur weil sie keine Bio-Lebensmittel aus der Region anbieten oder selbst genähte Kleidung aus Naturfasern herstellen. Es geht nicht darum, die klassischen grünen Handelsgüter zum Kern der Geschäftsidee zu machen, sondern bisher eher unökologische Prozesse umzuwandeln und für ökologische Anforderungen fit zu machen, ohne Greenwashing zu betreiben. Neue Werte wie Nachhaltigkeit, Fairness und Transparenz geben somit den Ton an.

Internethandel Magazin November 2014
Bei der aktuellen Titelstory des Internethandel Magazins dreht sich alles um Nachhaltigkeit

Also was kann ein Shopbetreiber konkret tun, um den grünen E-Commerce anzustoßen? Zuerst einmal geht der Blick natürlich in Richtung Sortiment. Denn es gibt nicht nur Bio-Lebensmittel und nachhaltige Textilien, auch in anderen Produktbereichen gibt es einen messerscharfen Unterschied zwischen jenen Konsumgütern, bei deren Produktion auf Nachhaltigkeit geachtet wird und jenen, bei denen darauf verzichtet wird. Ein grünes Produkt darf weder in der Herstellung noch als fertiger Gegenstand Schaden gegenüber Mensch und Natur anrichten.

Darüber hinaus sollten keine Gift- und Schadstoffe enthalten sein und die Tugenden Fairness, Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit müssen Teil des unternehmerischen Leitmotivs sein. Weitere Strategien für einen grünen E-Commerce beziehen sich unter anderem auf die Verpackungen und den Versand, Schutz von Kundendaten oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb, worunter z.B. grüner Strom, grüne Banken und die faire Behandlung der Mitarbeiter zählt.

 Wie genau diese und weitere grüne Methoden umgesetzt werden, erfahren Online-Händler in der aktuellen Ausgabe des Internethandel Magazins „Der grüne Online-Handel – Strategien für Ökonomie, Nachhaltigkeit und Fairness im E-Commerce”. Die Leser werden durch zehn Praktiken mit jeweils zwei konkreten Handlungsempfehlungen geführt. Dabei lernen Shopbetreiber, dass bereits kleine Veränderungen den Onlineshop zu einem nachhaltig agierenden Verantwortungsträger verwandeln können.

Durchgeblättert: Das sind die Top-Themen im aktuellen Internethandel Magazin

Internethandel Magazin Durchgeblättert November 2014

Weitere Themen der Ausgabe sind die Vorteile der Einführung von Kundenkäufen auf Rechnung, Möglichkeiten der nebenberuflichen Selbstständigkeit mit einem Onlineshop sowie das Potenzial des Business Model Canvas, um die Geschäftsidee zu prüfen.

  • Außerdem im Heft: die Geschäftsidee von rePETbags. Das Start-up stellt, wie sollte es in dieser Ausgabe anders sein, Einkaufstaschen aus recycelten PET-Flaschen her und „tütete“ die ersten Verkäufe noch vor Launch des Onlineshops ein.

Hier erfahren Sie mehr über das Magazin Internethandel und den Einkauf im Online-Handel – nutzen Sie die Gratis-Leseprobe und klicken Sie einfach auf das Titelbild:

Internethandel Cover November 2014