Plug&Play bei Axel Springer: 25.000 € für Start-ups



Bereits seit 2013 ist Plug&Play ein neuer Accelerator in der Hauptstadt. Das Ziel: Berlins Ökosystem fördern und Start-ups den Schritt in internationale Märkte erleichtern. Die Instrumente: Coachings, Büroräume, Infrastruktur und Mentoren. Der Finanzierungsrahmen je Start-up: 25.000 €. Anmeldeschluss für die aktuelle Runde ist der 14.2.2014!

Der 2013 in Berlin gegründete Axel Springer Plug&Play Accelerator macht es sich zur Aufgabe, das Ökosystem in Berlin zu fördern. Zu diesem Zweck richtet sich das Angebot, das Coachings, Büroräume und die Anschubfinanzierung von Start-ups umfasst, an internationale Gründer mit innovativen, digitalen Geschäftsideen mit hohem Marktpotenzial und Kapitalbedarf. Aufstrebenden Start-ups soll durch das internationale Netzwerk die Chance geboten werden, von Berlin aus die globalen Märkte zu erreichen.

Plug and Play Accelerator
Gerade für unerfahrene Gründer ist ein Accelerator eine gute Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Unternehmern das eigene Geschäftsmodell entwickeln und umsetzen zu können. (Bildquelle: Axel Springer Plug&Play Accelerator)

Hierfür wird nun dreimal im Jahr ein dreimonatiges Programm angeboten, für das sich innovative Gründer bewerben können, um die Büroflächen zu nutzen, an Coachings und Workshops teilzunehmen und eine Anschubfinanzierung von 25.000 € zu erhalten. Dafür erhält Axel Springer 5 % an den jungen Unternehmen. Im Anschluss an das Accelerator-Programm präsentieren die Jungunternehmer ihre Geschäftsmodelle beim Demo Day. Hierher kommen lokale und internationale Venture Capital-Geber, die den Gründern Anschluss- und Serie-A-Finanzierungen ermöglichen. Zudem haben die technologieorientierten Existenzgründer die Gelegenheit, sich den Silicon Valley Investoren vorzustellen und selbst das Silicon Valley zu besuchen. Nach eigenen Angaben haben 80 % der bisher von Plug&Play geförderten Start-ups eine Anschlussfinanzierung nach dem Accelerator-Programm erhalten.

Der Programmumfang bei Plug&Play schließt thematisch abwechslungsreiche Workshops und Seminare, Gründercoachings sowie Vorträge der Wirtschaftsprominenz ein – und konzentriert sich damit auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Gründer. Darüber hinaus können die Jungunternehmer auf eine ausgebaute Infrastruktur zurückgreifen und erhalten den nötigen Raum – in zweierlei Hinsicht – um sich zu entfalten und das eigene Geschäftsmodell auszubauen. Im Rahmen der Förderung durch den Axel Springer Plug&Play Accelerator soll es den Start-ups an nichts fehlen.

Das Programm des Axel Springer Plug&Play Accelerators im Überblick:

  • Mentoren-Tage mit Experten der digitalen Gründerszene
  • Zwei bis drei Workshops wöchentlich
  • Regelmäßige Vorträge mit inspirierenden Gründergeschichten
  • Synergieeffekte durch Zugriff auf das Axel Springer Netzwerk
  • Intensiv-Coachings mit erfahrenen Experten
  • 25.000 € Anschubfinanzierung und Büroflächen im Herzen Berlins
  • Pitching- und Networking-Events
  • Kooperationsmöglichkeiten und Aufbau der Geschäftsbeziehungen
  • Erhöhung der Chance auf eine Anschlussfinanzierung
  • Kontakte zu Investoren
Plug&Play Banner
Hauptbestandteil des Accelerators ist das Coaching durch Mentoren. Darüber hinaus spielt der Zugang zum Netzwerk und das Know-how eine entscheidende Rolle. (Bildquelle: Axel Springer Plug&Play Accelerator)

Die Liste der Mentoren liest sich wie das Who is Who der digitalen Gründer-Avantgarde. Gecoacht werden die teilnehmenden Start-ups von Unternehmern, die genau wissen, worauf es in der Gründerszene von Morgen ankommt. Mit dabei sind u.a.

  • Marek Bärlein und Jan Christoph Gras von Berlin Ventures, Joel Berger von Google, Niklas Brambring und Jörg Meyer von Zattoo, Joana Breidenbach von betterplace.org, Christian Byza von Adobe, Mirko Caspar von Mister Spex, Chad Fowler und Steffen Kiedel von 6Wunderkinder, Dominik Matyka von Plista, Eugen Miropolski von Airbnb, Philippa Pauen von Wummelkiste, Stefanie Peters von enable2grow, Marc Strigel von SoundCloud, Christian von Hardenberg von Rocket Internet, Charles von Abercron von Glossybox und und und.

Seitdem der Startschuss beim Axel Springer Plug&Play Accelerator fiel, sind nach eigenen Angaben von Plug&Play 16 Start-ups in die Büroräume in Berlin-Kreuzberg eingezogen und arbeiten an ihrer Internationalisierung. Einige unter ihnen sind der Video on Demand Anbieter 1o1Media, die Bloganalyse-Software von blogfoster, der App-Content-Verteiler EMBRAASE, die Jobsuche-Plattform Jobspotting, der Social Media-Verteiler Socius, der Vintage-Mode Marktplatz von StyleUp, Asuum für monetarisierbare Inhalte im Web und das Kampagnensystem von nextsocial, das Fans zu Kunden macht.

Plug and Play Startups
In bisher zwei Programmrunden zogen insgesamt 16 Start-ups in den Axel Springer Plug&Play Accelerator. Am 14.2. endet die dritte Bewerbungsrunde!

Interessierte Existenzgründer aus der IT- und IKT-Branche mit der Überzeugung, dass ihre Geschäftsidee das Zeug zum Durchbruch hat, sollten sich schleunigst für die neue Programmrunde bewerben und mithilfe des Know-hows, der Finanzierung und dem Netzwerk des Axel Springer Plug&Play Accelerators die globalen Märkte erobern. Anmeldeschluss ist der 14. Februar 2014.

Näheres zum Thema Accelerator und weitere Accelerator Förderprogramme für IKT-basierte Start-ups in Deutschland und Europa finden Sie auf Für-Gründer.de.

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