Gründerstories…Comics, Second Screen, Game Design und Humormedizin



Auf dem Portal Für-Gründer.de stellen sich regelmäßig Existenzgründer und Selbstständige mit ihrer Geschäftsidee und ihrem Unternehmen vor. Heute sprechen wir mit vier Kultur- und Kreativpiloten über ihre Gründerstorys: Imke Schmidt von 123comics, Thomas Grandoch von storyfeed, Christoph Brosius von die Hobrechts und Riccarda Müller von Dr. P. Lacebo stellen ihre Start-ups vor.

Gründerstory Imke Schmidt von 123comics:

Für-Gründer.de: Guten Tag Frau Schmidt, erklären Sie doch bitte, was die Geschäftsidee 123comics bietet und welche Zielgruppe sie damit ansprechen wollen?

Imke Schmidt von 123comics: Die Geschäftsidee entspringt in erster Linie dem großen Interesse und der Leidenschaft für Comics, die uns seit dem Studium verbindet. In unseren Projekten loten wir die Möglichkeiten von Comics immer wieder aus und schauen zum Beispiel, wie sich Comics in Ausstellungskontexten machen oder wie Comicelemente auf der Bühne, in Shows oder Theaterstücken funktionieren.

Unsere Erfahrung ist, dass nichts Inhalte so gut vermittelt wie eine Kombination aus Wort und Bild. Comics sprechen emotional an und bleiben länger im Gedächtnis haften. Unsere Zielgruppe ist daher sehr vielfältig. Spezialisiert sind wir darauf, komplexe Inhalte prägnant zu vermitteln. Das kann innerhalb einer Kampagne, einer wissenschaftlichen Tagung oder bei der Präsentation eines Produktes sein. Wir zeichnen Gebrauchsanweisungen, visualisieren Vorträge und Diskussionen live oder produzieren animierte Erklärfilme.

Für-Gründer.de: Wie hat sich der Weg in die Selbstständigkeit von 123comics gestaltet? Wer gehört zum Gründerteam und welche Herausforderungen mussten gemeistert werden?

Imke Schmidt von 123comics: Während unseres Studiums der „Angewandten Kulturwissenschaften“ an der Universität Hildesheim haben wir zusammen mit anderen ComiczeichnerInnen bereits Hefte herausgegeben, Bühnenshows inszeniert und unsere Dienstleistungsperformance „Comics nach Maß“ erfunden. Darin zeichnen wir persönliche Geschichten von Interessierten, die an unseren Schalter kommen. Das funktionierte gut und hat viel Spaß gemacht. So entschlossen wir uns, den Schritt zur Professionalisierung zu wagen. Wir haben 123comics 2007 in Berlin gegründet.

Imke Schmidt ist Mitgründern der kreativen Geschäftsidee 123comics
Imke Schmidt ist Mitgründern der kreativen Geschäftsidee 123comics

Das Kernteam besteht aus vier Personen: Ellen Backes, Daniel Freymüller, Jonas Möhring und Imke Schmidt. Wir haben uns für langsameres und nachhaltiges Wachstum entschieden und experimentieren bis heute mit vielen Formaten. Der Weg bis zu dem Punkt, an dem wir uns voll aus unserer Arbeit finanzieren konnten, war daher etwas länger. Aber wir können sicher sein, dass uns unsere Arbeit gefällt und wir nicht „Moden“ zum Opfer fallen, die nach kurzer Zeit nicht mehr  gefragt werden. Bis heute haben wir bei 123comics zwei Standbeine: freie Projekte im Bereich Theater oder Soziokultur und Auftragsarbeiten, bei denen wir gemeinsam mit Kunden passende Produkte entwickeln.

Für-Gründer.de: Gibt es einen besonders interessanten Auftrag, von dem Sie uns berichten können?

Imke Schmidt von 123comics: Ein großes Projekt war die Ausstellung „Lux like Comic“, die mittels mehrerer gezeichneter Comicbiografien das Thema Bildungsungerechtigkeit unter die Lupe nimmt. Ausgehend von Interviews erzählt die Ausstellung persönliche Geschichten, abgerundet wird sie durch ein illustriertes Begleitheft, Audiobeiträge und einen animierten Trickfilm. Da persönliche Geschichten immer einen besonderen Interessenschwerpunkt in unserer Arbeit bilden, haben wir uns besonders gefreut, dies in diesem Rahmen umsetzen zu können.

Für-Gründer.de: Was hat Sie zur Teilnahme am Gründerwettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten“ bewegt und was nehmen Sie von dem Wettbewerb mit?

Imke Schmidt von 123comics: Als Kreativpiloten erhalten wir regelmäßig Experten-Screenings, in denen unsere Geschäftsidee sorgfältig geprüft wird, wir nehmen an Workshops teil, in denen wertvolles Know-how vermittelt wird und nicht zuletzt lernen wir viele andere Kreative kennen, mit denen wir uns austauschen und vernetzen können. Das ist eine prima Sache. Das war unsere Motivation teilzunehmen und wir sind bis jetzt auch sehr überzeugt, noch viel Hilfreiches daraus ziehen zu können.

Für-Gründer.de: Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt

logo-123comicsdankegrafik & 123comics GbR
Adalbertstraße 71
10997 Berlin
Telefon  030.61 10 72 20
E-Mail: info@123comics.net
Website: www.123comics.net

 

Gründer Thomas Grandoch stellt die Geschäftsidee storyfeed vor

Für-Gründer.de: Herr Grandoch, storyfeed entwickelt Tools für crossmediales Storytelling. Was ist darunter zu verstehen und was bietet die Geschäftsidee im Detail?

ThomasPassfoto
Thomas Grandoch ist Mitgründer der Geschäftsidee storyfeed

Thomas Grandoch von storyfeed: Unser „Spielplatz“ ist das, was momentan als Second Screen durch die Medien geht. Der Hintergrund dieser ganzen Entwicklung ist, dass sich immer mehr Menschen parallel zum Fernsehen mit ihrem Smartphone oder iPad beschäftigen. Diese Entwicklungen haben den Printsektor bereits ins Wanken gebracht und machen auch vor dem ‚Leitmedium’ Fernsehen nicht halt. Darauf wird natürlich reagiert: Fernsehsender entwickeln Zusatzangebote auf Websites oder Apps, die synchron zum TV die Zuschauer mit Infos und Quizfragen versorgen oder ihnen die Möglichkeit zum Mitreden verschaffen.

Auch Drittanbieter, darunter viele Startups setzen auf den Second Screen und entwickeln eigene Zusatzinhalte oder Communities zu TV-Shows. Alle sprechen davon, welche großartigen Möglichkeiten sich auch für Werbetreibende auf dem Second Screen eröffnen. Doch das, was es noch nicht gibt, ist eine gute Werbeplattform, die das Buchen von Werbung ermöglicht, die zum TV Programm synchronisiert wird. Genau das machen wir mit storyfeed. Wir entwickeln einen Ad Server für den Second Screen.

Für-Gründer.de: Wie sind Sie auf die Geschäftsidee storyfeed gekommen und wie gestaltet sich die Umsetzung?

Thomas Grandoch von storyfeed: Wie es bei solchen Gründungsideen ja oft der Fall, ist es schwierig, eine klare Geburtsstunde zu definieren. Unsere Idee hat sich bis zu dem heutigen Status mehrfach weiterentwickelt. Mal haben wir an der Zielgruppe geschraubt, mal am genauen Use Case unserer Technologie. Ich denke man kann als Ausgangspunkt für storyfeed die gemeinsame Diplomarbeit von meinem Mitgründer Marc Holtbecker und mir annehmen. Wir haben vor 3 Jahren mit einem Kreativstipendium der Werbeagentur Jung von Matt/Neckar eine Arbeit zum Thema „Mobile Storytelling“ verfasst, also wie Geschichten für das Handy aussehen können und welche Möglichkeiten diese Erzählform für Werbetreibende darstellen kann.

Für-Gründer.de: Welche Schritte planen Sie mit storyfeed für das Jahr 2013?

Thomas Grandoch von storyfeed: Markteintritt! Vor allem sind wir gerade auf der Suche nach einem spannenden Entwicklungspartner und Pilotprojekt.

Für-Gründer.de: Wie würden Sie rückblickend Ihre Teilnahme am Gründerwettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten“ bewerten? Wie kann der Titel „Kultur- und Kreativpilot“ kreativen Gründern nutzen?

Thomas Grandoch von storyfeed: Diese Auszeichnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist ein klares Signal, dass auch im Kultur- und Kreativsektor Unternehmen wirtschaftliche Relevanz haben – und damit wichtig und gut sind. Uns selbst bietet die Auszeichnung als Kultur- und Kreativpilot einen spannenden  Kontakt zu anderen Gründern und eine besondere Profilierung und Heraushebung im Vergleich zu den vielen anderen Startups, die es in Deutschland, aber auch gerade in unserem Umfeld in Berlin gibt.

Für-Gründer.de: Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt

LogoStoryfeedWeb

storyfeed GmbH
Einsteinufer 43 – 53
10587 Berlin
Website: www.storyfeed.de
E-Mail: hello@storyfeed.de

Gründerstory: Christoph Brosius von den Hobrechts

Für-Gründer.de: Herr Brosius, stellen Sie uns die Geschäftsidee der Hobrechts bitte kurz vor.

Christoph Brosius von die Hobrechts: Wir beschäftigen uns mit Spaß – und das den ganzen Tag lang! Als Spezialisten für Game Design bieten wir unseren Kunden Unterstützung bei der Ideenfindung, Konzeption und Planung von interaktiven Unterhaltungs- und Bildungsprodukten an. Aus unserer eigenen und fortlaufenden Erfahrung als Entwickler, wie zum Beispiel bei der Produktion des Besten Kinderspiels 2012 – Die Wimmelburg, Deutscher Entwicklerpreis 2012 -, arbeiten wir dabei an der Schnittmenge zwischen den Zielen unserer Kunden und denen der Anwender. Letztere können dabei Spieler sein, wenn wir Games oder Spielzeug entwerfen, aber auch jeder Nutzer von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, die im Grunde nichts mit Spielen zu tun haben. Diesen Anwendunsbereich nennen wir Game Thinking, auch bekannt als Gamification.

Für-Gründer.de: Wie sieht die Arbeit der Hobrechts konkret aus und wer gehört zu ihren Kunden?

Christoph Brosius ist Mitgründer der Geschäftsidee die Hobrechts
Christoph Brosius ist Mitgründer der Geschäftsidee die Hobrechts

Christoph Brosius von die Hobrechts: Wir werden gerufen, wenn es um die Suche nach der passenden Interaktivität geht. Typische Fragestellungen sind z.B., wie können wir die Nutzererfahrung verbessern, oder wie kann der User bei einem linearen und nicht interaktiven Medium selbst Hand anlegen? Im Kern designen wir daher die bestmögliche Interaktion und definieren, wie sie sich anfühlen soll. Der Rest ist eine Ableitung dieser zentralen Vision.

Der Prozess ist dabei für uns immer der gleiche, egal ob uns ein Kunde aus der Spieleindustrie, der sonstigen Unterhaltungsbranche für transmediale Produktionen oder aus einem ganz anderen Sektor wie Transport, Telekommunikation oder Nachrichten anspricht: Wir arbeiten phasenorientiert und erörtern eingangs gemeinsam mit unserem Auftraggeber die Zielsetzung, die Rahmenparameter und den aktuellen Stand des betroffenen Projekts. Sind wir idealer Weise von Anfang an involviert, dann folgt auf eine Ideenfindungsphase eine grobe Konzeption. In der anschließenden Vorproduktion wird dann, neben dem Feinkonzept und der meist technischen Machbarkeit die eigentliche Produktion geplant. Häufig erstellen wir für unsere Projekte auch spielbare Prototypen, denn ob eine Idee Spaß macht, kann man nur schwer theoretisch ergründen. Spielspaß muss man erleben!

Für-Gründer.de: Sie sind „Kultur- und Kreativpilot 2012“, herzliche Glückwünsche dafür. Können Sie uns erzählen, was die Teilnahme am Gründerwettbewerb an Arbeitsaufwand aber auch Vorteilen mit sich bringt?

Christoph Brosius von die Hobrechts: Den Dank nehmen wir gern entgegen, vor allem weil es für uns erst im zweiten Anlauf geklappt hat. Nach einer ersten Bewerbung 2011 konnten wir die Jury erst beim erneuten Versuch von unserer Geschäftsidee überzeugen. Das Feedback in der ersten Runde war natürlich hart, aber mehr als gerechtfertigt. Heute wissen wir: Wir waren einfach noch nicht so weit!

Diese Rückmeldung samt allen kritischen Fragen hat uns dazu gebracht noch mal in Ruhe über unser Vorhaben nachzudenken. Das Ergebnis sind Die Hobrechts wie gerade beschrieben. Man muss jedoch noch längst nicht voll in Betrieb sein, um sich bewerben zu können. Am Ende muss jeder Bewerber nur deutlich machen können, dass er voll und ganz hinter seiner Idee steht. Der Arbeitsaufwand für die einzureichenden Unterlagen ist dabei der kleinere Teil, da die meisten bereits ohnehin Dokumentation zu Ihrem Vorhaben vorliegen haben.

Für-Gründer.de: Welche Tipps können Sie anderen innovativen Gründern aus ihrer eigenen Gründererfahrung mit auf den Weg geben?

Christoph Brosius von die Hobrechts: Spielen ist Lernen – das sagt nicht nur die Spieltheorie, sondern auch unsere praktische Erfahrung als Gründer. Das Schöne an einem Spiel ist, dass man Fehler in einer sicheren und angstfreien Umgebung machen kann, ohne dabei Konsequenzen in der realen Welt befürchten zu müssen. Leider funktioniert Gründen nicht ganz ohne Risiko, aber die Mechanik bleibt die selbe: Du wirst erst wissen ob deine Ideen auf dem Papier auch wirklich funktionieren, wenn du sie ausprobiert hast, sie erfahrbar machst, sie real werden lässt.

Game-Design-Grafik

Wir sind dabei keine Freunde von langen Businessplänen, die zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung schon veraltet sind. Stattdessen wird Erfolg nur daran gemessen, was man getan hat. Die Arbeit muss dabei Spaß machen, sonst fehlt schnell die Motivation. Für uns war immer klar, dass wir uns nur mit einer Idee selbständig machen, die dem entspricht, was wir lieben. Gründer sollten unserer Meinung nach ihre Lebenszeit in den Aufbau von Firmen stecken, die Menschen helfen das zu tun, was sie tun wollen. Leider sehen wir noch immer zu viele Neugründungen, bei denen die Firma schnell den Menschen vorschreibt, was sie zu tun haben. Und das macht auf Dauer wirklich keinen Spaß.

Für-Gründer.de: Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt

DieHobrechts_LogoDie Hobrechts GmbH
Hobrechtstraße 65
12047 Berlin
E-Mail: info@diehobrechts.de
Website: www.diehobrechts.de

 

 

Gründerin Riccarda Müller stellt die Geschäftsidee Dr. P. Lacebo vor

Für-Gründer.de: Frau Mueller, Dr. P. Lacebo ist eine Praxis für Humormedizin. Erzählen Sie uns doch bitte, was und wie die Geschäftsidee ihre Patienten behandelt?

Riccarda Müller kennt das Geheimrezept der Geschäftsidee Dr. P. Lacebo
Riccarda Müller kennt das Geheimrezept der Geschäftsidee Dr. P. Lacebo

Riccarda Müller von Dr. P. Lacebo: Lachen ist die beste Medizin! Wir fühlen uns herausgefordert anspruchsvollen Witz und gute Gestaltung zu verbinden. Deshalb bieten wir unseren Patienten originelle, humorvolle und rezeptfreie Allheilmittel gegen viele alltägliche Mangelerscheinungen und Befindlichkeitsstörungen. Mit unserem Programm an Lutschtabletten das von „Anti Kotz plus C“ über „Kreativ komplex“ bis hin zu „Wissen kompakt“ reicht, bleibt am Ende fast keine Diagnose unbehandelt. Tatsächlich verordnen in den meisten Fällen unsere Kunden die entsprechende Medizin ihren Freunden, Bekannten, Kollegen und Geschäftspartnern. Auf diese Weise ist es ganz leicht mit sanfter Ironie durch die Blume zu sprechen, je nach Verträglichkeit.

Unser Angebot richtet sich zum einen an direkte Endkunden, die besondere und individuelle Geschenke mit anspruchsvollem Humor suchen. Auf der Internetseite unserer Praxis kann man alle Präparate bestellen und bei Bedarf auch ein Rezept dafür ausstellen. Zum anderen bauen wir gerade ein Netz an Vertriebspartnern im deutschsprachigen Raum auf. Aktuell haben einige Ladengeschäfte im Einzelhandel, kleinere Filialisten und auch Apotheken unsere Mittel im Programm. Für Unternehmen bieten wir komplett individuelle Lösungen an, genauer gesagt eine Spezialmedizin nach Kundenwunsch. Von der Konzeption über Text und Gestaltung bis hin zur fertigen Tablettenpackung bekommt man alles aus einer Hand. Zudem sind alle unsere Präparate hergestellt in Deutschland, frei von Anglizismen und natürlich höchst wirksam!

Für-Gründer.de: Hinter Dr. P. Lacebo steht ein dreiköpfiges Gründerteam: Warum haben Sie sich gemeinsam für die Selbstständigkeit entschieden und wie sind die Aufgaben verteilt?

Riccarda Müller von Dr. P. Lacebo: Die Idee zur Marke Dr. P. Lacebo entstand 2007 im Rahmen meines Studiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zum Thema „Wie wir morgen leben wollen“ habe ich zwei alte Münzautomaten neu lackiert und mit verschiedenen Wundermitteln befüllt. Diese interaktive Kunstinstallation kam bei den Besuchern der Sommerausstellung so gut an, dass der Gedanke an die Ausweitung des Projektes aufkam.

Seit meinem Diplom 2010 arbeite ich als selbständige Designerin. Meine Mutter Christine ist freie Künstlerin, also auch ein kreativer Kopf. Die dritte im Bunde ist meine Schwester Patricia, die aktuell noch Kommunikations-Gestalung in Schwäbisch Gmünd  studiert und das Praxisteam verstärkt. Gute Ideen entstehen fast immer im Dialog. Sowohl die Konzepte als auch die Gestaltung werden gemeinsam entwickelt. Vor dem Hintergrund, dass ich auch Mutter von zwei Kindern bin, was ohnehin schon eine Herausforderung ist, bietet uns diese Besetzung momentan die beste Flexibilität.

Für-Gründer.de: Die Geschäftsidee Dr. P. Lacebo trägt den Titel „Kultur- und Kreativpilot 2012“. Was ist das Geheimrezept der erfolgreichen Gründung von Dr. P. Lacebo und was würden Sie anderen Gründern  raten?

Riccarda Müller von Dr. P. Lacebo: Das Geheimrezept haben wir natürlich vorliegen, allerdings sollte es verständlicherweise geheim bleiben, sonst wäre es ja nur noch ein gewöhnliches Rezept. Meiner Erfahrung nach ist Folgendes unerlässlich: Begeisterung, Tatendrang, Entschlossenheit, Kontaktfreude, Ausdauer und ein konstruktives Umfeld. Auftretende Mangelerscheinungen kann man gezielt mit Präparaten von Dr. P. Lacebo behandeln. Wir empfehlen: „Durchbruch direkt“, „Entscheidung sofort“ und „Disziplin extra“.

Für-Gründer.de: Welche Erfahrungen haben Sie bei dem Gründerwettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten“ gemacht und würden Sie anderen Gründern die Teilnahme empfehlen?

Riccarda Müller von Dr. P. Lacebo: Wir können diesen Wettbewerb nur ans Herz legen. Durch die Screenings bekommt man einen objektiven Blick auf das eigene Unternehmen und nützliche Anregungen. Auch der erste Workshop war eine spannende Erfahrung. Die Stimmung unter den Piloten ist sehr kollegial und die Gespräche fanden wir sehr interessant und anregend. Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Treffen.

Für-Gründer.de: Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt

logo-drplacebo

Dr. P. Lacebo
Silcherweg 1-3
73463 Westhausen
Telefon: 07363.95 39 72 0
E-Mail: info@dr-p-lacebo.de
Website: www.dr-p-lacebo.de

Alle Gründerstorys finden Sie unter “Gründer stellen sich vor

Geschäftsideen-Newsletter

Sie wollen jeden Monat über interessante Geschäftsideen informiert werden? Dann tragen Sie sich doch in den Geschäftsideen-Newsletter von Für-Gründer.de ein: