Weconomy 2012: Gründer gewinnen Netzwerk



Ein Netzwerk gewinnen – das ist Weconomy. Die zehn Gewinner des diesjährigen Gründerwettbewerbs erhielten im Oktober die Gelegenheit, sich mit Top-Managern, Unternehmern der Wirtschaft und anderen Start-ups zu treffen. In Baden-Baden wurden Ratschläge zu Geschäftsideen, Tipps und Kontakte ausgetauscht. Die siegreichen Jungunternehmer erwartet aber noch mehr, nämlich die Alumni-Abende der Wissensfabrik. Dort kommen alle Gewinner der vergangenen Jahre zusammen. Ziel dieser Events sind ebenfalls der Austausch sowie die Inspiration und Motivation.

Auftakt beim Netzwerk-Treffen der Weconomy-Gründer

Bereits zum sechsten Mal führten die Wissensfabrik und das Handelsblatt den Gründerwettbewerb Weconomy durch. Die Gewinner des Jahres 2012 (in alphabetischer Reihenfolge) sind:

evation aus München
Das Bike von evation ist ein E-Mountainbike. Das Antriebssystem vereint Gewicht, Fahrverhalten und Design eines Mountainbikes mit der bedarfsgesteuerten, leistungsfähigen Motorunterstützung eines E-Bikes. Der Antriebspack lässt sich ganz einfach abnehmen und durch eine Blende ersetzen. So kann der Fahrer jederzeit entscheiden, wann er sein E-Bike in ein Mountainbike umrüsten möchte oder umgekehrt.

gestigon aus Lübeck
Das Start-up gestigon ist eine Gründung aus der Universität Lübeck und entwickelt Software, die Hand- und Körpergesten erkennt und in Befehle übersetzt. Eine 3D-Kamera erfasst die Bewegung und die Software ordnet jene Geste einem bestimmten Befehl zu.

Langner/Maibaum/Notev aus Berlin
Hierbei handelt es sich um ein Online-Tool, das Fragebögen erstellt, Befragungen durchführt und Umfrageergebnisse auswertet. Die Software lässt sich inhaltlich und gestalterisch speziellen Anforderungen wie etwa dem Erscheinungsbild des Unternehmens anpassen und ist dabei in der Bedienung ganz einfach und intuitiv.

mediabiose aus München
Jalousien mit integrierten LED-Modulen – das ist die Geschäftsidee von mediabiose. So bieten sie nicht nur Sichtschutz, sondern auch gleichzeitig einen Text- und Werbedisplay. Die Leuchtdioden sind so angebracht, dass sie immer nach vorn strahlen und sichtbar bleiben – unabhängig vom Öffnungswinkel der einzelnen Lamellen. Der Inhalt der Jalousien-Werbung gelangt ganz klassisch über einen Computer an das Fenster.

Saxray aus Dresden
Das Team, eine Ausgründung aus der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg entwickelt Komponenten für Röntgenanalysegeräte. Mit einer neuartigen röntgenoptischen Komponente lassen sich die Eigenschaften von Röntgenstrahlung gezielt einstellen und überprüfen. Diese Technologie verbessert die Leistung und ermöglicht präzisere Analyseergebnisse.

SOMA aus Dresden
SOMA entwickelt ein Messverfahren, das in laufenden Beschichtungsprozessen kontinuierlich die Abscheidegeschwindigkeit und die Stromausbeute misst. Ein Sensor überträgt die Messdaten in Echtzeit, so dass der Beschichtungsprozess bei Abweichungen sofort nachgesteuert werden kann. Dieses Verfahren ermöglicht weniger Materialverbrauch und Nachbearbeiten sowie eine verbesserte Produktqualität.

Symonics aus Tübingen
Symonics entwickelt Softwareprodukte, so dass Telefonate und Telefonkonferenzen in CD-Qualität und mit Raumklang durchgeführt werden können. Das entwickelte Raumklang-Verfahren vermittelt einen dreidimensionalen realistischen Höreindruck. Die Software ist somit vor allem für Hersteller von Telekommunikationssystemen und Konferenzdiensten interessant.

Get-together: Die siegreichen Jungunternehmen des Gründerwettbewerbs Weconomy 2012

Teichert Systemstechnik aus Lilienthal
Die Teichert Systemtechnik entwickelt kabelartige Formsensoren, mit denen Objekte erfasst und überwacht werden können. Gemeint ist einerseits der Feuerwehrmann im verqualmten Raum, der den Kabelsensor in seiner Schutzkleidung trägt und andererseits eine Maschine in einem Raum, den man nicht betreten darf. Einmal erfasst, werden die übermittelten Daten über ein Bildanalyseverfahren sichtbar und in einer dreidimensionalen Ansicht dargestellt.

Tutao aus Hannover
Tutao hat ein Webmail-System entwickelt, das Daten automatisch verschlüsselt. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Web-Mail Funktionen wie Suche, Sortierung, Kontakte, Kalender und Aufgabenverwaltung sind intuitiv bedienbar und als Cloud-Anwendung von überall zu erreichen.

Virtenio aus Berlin
Die Ausgründung aus der TU Berlin entwickelt sogenannte Sensorknoten. Das sind innovative, drahtlose und autarke Miniaturcomputer, die mit minimalem Energiebedarf permanent Informationen sammeln, verarbeiten und weiterleiten. Konkreten Einsatz finden sie in der Industrie- und Gebäudeautomatisierung, der Logistik, der Landwirtschaft oder bei Messungen in physikalischen Strukturen. Zudem bietet Virtenio seinen Kunden ein ganzheitliches Leistungspaket aus Hard- und Software sowie maßgeschneiderten Dienstleistungen an.

Das Weconomy-Gewinnerwochenende im Videorückblick:

Weitere Informationen über den Gründerwettbewerb Weconomy oder andere Gründer- und Businessplanwettbewerbe finden Sie auf Für-Gründer.de.

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